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Heizungswasser

Es gibt im Heizungsanlagenbau die verschiedensten Materialien, welche für Verteilersysteme, Rohrleitungen, Wärmeabgabegeräte, eingesetzt werden. Häufig verwendete Materialien sind niedrig legierte Stähle, Kupfer, einige Kunststoffe und in seltenen Fällen rostfreier Stahl und Aluminium.

Das Heizungswasser hat die Aufgabe, die produzierte Wärme eines Wärmeerzeugers zu den Wärmeabgabegeräten mit möglichst wenigen Verlusten zu transportieren. Desto verunreinigter das Heizungswasser, desto niedriger der Wirkungsgrad, daher ist es enorm wichtig, Heizungswasser richtig aufzubereiten.

Die Aufbereitung des Heizungswassers beginnt schon bei der Spülung des Heizungssystems. Durch die sorgfältige Spülung des Systems werden zum Großteil Verunreinigungen (hervorgerufen durch die Lagerung der Materialien, Materialkorrosionen, durch Schweißarbeiten und sonstige Montagearbeiten) aus dem System gespült.

Nach den Spülarbeiten ist es wichtig, dem Füllwasser Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Kalk und freien Sauerstoff, zu entnehmen. Kalkstein ist ein sehr guter Wärmeisolator, der sich genau dort absetzt, wo hohe Kontakttemperaturen herrschen. In Wärmetauschern, Wärmeerzeugern und Pumpen, genau dort, wo man die hohe Effizienz der Wärmeübergabe und der Heizmediumförderung  benötigt, vermindern Kalksteinablagerungen den Wirkungsgrad beträchtlich.

Korrosionen, hervorgerufen durch freien Sauerstoff im Heizungswasser, sind ein häufiges Problem. Eisenrostpartikel, Kupfer- und Aluminiumoxid und dessen Mischvorkommen haben Beschädigungen und Verunreinigungen der Anlage und deren Komponenten zur Folge und vermindern den Wirkungsgrad der Anlage.

Resultierend sind auf jeden Fall höhere Energiekosten, Reparaturkosten und Folgeschäden.

Durch den RICHTIGEN Einsatz von geeigneten Schutzstoffen gegen Steinbildung, Korrosionsbildung und Bakterien kann man Schäden vorbeugen und auf Dauer einen hohen Wirkungsgrad erlangen.

In Österreich wird die erforderliche Wasserbeschaffenheit für Heizungswasser durch die ÖNORM H 5195 Teil 1 und 2 vorgegeben. Neben dem Spülwasser und dem Füllwasser sollte auch das Ergänzungswasser aufbereitet werden. Mittels stationären Filter-, Enthärtungs- und Dosieranlagen kann das Ergänzungswasser, nach den Bestimmungen der Norm, voraufbereitet werden. Kreislauffilter ermöglichen die laufende Filterung des Systemwassers.

Laufende Kontrollen des Heizungswassers mittels Wasseranalysen sollten in bestimmten Intervallen, laut Norm vorgegeben, durchgeführt werden. Schutzstoffe bauen sich ab und müssen regelmäßig kontrolliert bzw. ergänzt werden.

Die Verwendung von Frostschutzmittel in Heizungsanlagen kommt zum Beispiel für thermische Solaranlagen oder Erdwärmeanlagen in Frage. Hierzu wird meistens Glykol (Monoethylenglykol, Diethylenglykol, Propylenglykol) mit enthärtetem oder vollentsalztem Wasser, abhängig von den Anforderungen, in bestimmten Verhältnissen gemischt, um den Gefrierpunkt des Wärmeträgers herabzusetzen. Die benötigte Wasserbeschaffenheit wird durch die ÖNORM H 5195 Teil 2 beschrieben.

Gerne würden wir Sie in der komplexen Heizungswasseraufbereitung beraten und Ihnen in der Praxis zur Seite stehen.


office@wetwater.at